Ziergarten - Tipps
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Mehltau und Sternrustau

Mehltau an einem Rosentrieb

Oftmals treten auch Pilzkrankheiten an Zierpflanzen besonders an Rosen auf. Dies äußert sich meistens in Form eines weislichen Belags auf den Blättern. Es kann aber auch eine punktuelles Absterben der Blätter vorkommen indem beispielsweise schwarze Punkte auf den Blättern auftreten, die letztendlich die Blätter zum Absterben bringen.

Tritt diese Erscheinung auf spricht man von einer Pilzerkrankung der Pflanze. Die Ansteckung kann auf verschiedenen Wegen erfolgen. Zum Beispiel können Pilzsporen über die Luft übertragen werden. Aber auch Schadinsekten wie Blattläuse können diese Sporen übertragen. Abhilfe ist meistens nur im Anfangsstadium erfolgreich, indem befallene Triebe bis ins „Gesunde Holz" zurück geschnitten werden. Befallenes Pflanzenmaterial gehört nicht auf den Kompost sondern in die Müll- oder Biotonne. Da man sich sonst die Krankheiten wieder in den Garten holt. Pilzsporen sind auch in verrottenden Pflanzenmaterial lange überlebensfähig und führen zu einer erneuten Ansteckung.



Sternrustau Befall an Rosenblatt

Um Befall vorzubeugen sollte immer vorsorglich gespritzt werden. Begonnen sollte damit schon unmittelbar nach dem Austrieb wenn die Triebe gerade mal zwei Zentimeter groß sind. Ein geeignetes Mittel ist z. Bsp. Rosen Pilzfrei Saprol. Dieses Mittel hat gute Kontaktwirkung und vernichtet Pilzsporen auf der Blattoberfläche bevor diese Schaden anrichten können. Außerdem wirkt es auch systemisch das heißt es dringt in die Pflanze ein und verteilt sich mit dem Saftstrom. So ist sicher gestellt das sich eine länger anhaltende Wirkung einstellt.

Sinnvoll ist es auch dieses Mittel als sogenanntes Combi Spritzmitte anzuwenden. Dabei wird eine Spritzbrühe der Präparate Carrero Schädlingsfrei und Rosen Pilzfrei Saprol in einer Spritze angesetzt. Der Vorteil dabei liegt darin das Schädlinge und auch der Pilzbefall mit einem Mal bekämpft wird.



Solches Laub sollte gut vernichtet werde

Vorbeugend sollte die Spritzung alle 6 – 8 Wochen erfolgen, damit die Pflanzen besonders Rosen gesund bleiben und reich blühen.

Nebenbei führt eine gute Kali und Phosphat betonte Düngung zu stabilen und weniger Krankheitanfälligen Pflanzen.



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© Volker Zier